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Sehenswürdigkeiten
in Weilheim
Stadtmauer:
Die Stadtmauer, welche direkt nach der
Stadterhebung errichtet wurde ist zu
großen Teilen erhalten. Nur der Bahnhof
fiel der Kriegszerstörung zum Opfer.
Mariensäule:
Zentral auf dem Marienplatz wurde 1698
vom Weilheimer I.Degler die Mariensäule
errichtet.
1983/84 wurde diese wunderschöne Statue
restauriert.
Stadtpfarrkirche:
Die Stadtpfarrkirche ist im Stil des
Manierismus von H. Krumpper (1624‒28),
mit Stuck der Wessobrunner Schule und
auffälligen Fresken von Elias Greither
d.Ä. erricht und geschmückt worden.
Dieser Stil entstand beim Übergang von
der Renaissance zum Barock. Dieses
Schmuckstück beherbergt auch
Deutschlands größte Barockmonstranz, die
„Wurzel-Jesse-Monstranz“ von Joseph
Anton Kipfinger. 2004 wurde das
Gotteshaus umfassend renoviert.
Stadtmuseum:
Das Stadtmuseum befindet sich seit 1966
im alten Rathaus am Marienplatz.
Wesentliche Ausstellungsstücke sind
Skulpturen, Möbel und Handwerk, Malerei,
Vor- und Frühgeschichte der Region. Auch
eine Jahreskrippe und zwei original
eingerichtete bäuerliche Schlafzimmer
sind zu begutachten.
Im Erdgeschoss des Museums finden
regelmäßig Ausstellungen mit wechselnden
Künstlern statt.
Marienplatz:
Der Marienplatz, auf welchem die
Mariensäule erbaut wurde ist der
Mittelpunkt der Innenstadt, sowie Markt-
und Festplatz Weilheims.
Form und Größe sind seit dem Mittelalter
unverändert und seit 1976 als
Fußgängerzone ausgewiesen.
Stadtbrunnen: ist der ehemalige Brunnen
des Klosters Steingaden und wurde 1829
in verkleinerter Form aufgestellt. Die
vier Skulpturen darauf von Roman Anton
Boos stehen für die vier Jahreszeiten.
Evangelische Apostelkirche:
Die Apostelkirche wurde 1898/1899 im
neugotischen Stil erbaut. Ein neues Bild
bekam diese evangelische Kirche 1961 bis
1963. In dieser Zeit wurde sie
umgestaltet und erweitert.
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
Wieskirche in Wies
Ihren ungewöhnlichen Standort auf einer
abgelegenen Wiese sowie ihr gigantisches
Aussehen hat die Wieskirche einem Wunder
zu verdanken:
Am 14. Juni 1738 sah die Bäuerin Maria
Lory auf einer Figur des "Gegeißelten
Heilands" Tränentropfen. Zu Ehren dieser
Erscheinung wurde eine kleine Kapelle
gebaut, die zum Zielort der größten
Wallfahrt des 18. Jahrhunderts werden
sollte. Dank dieses großen Ansturms auf
die Kapelle erfolgte 1745 die
Grundsteinlegung für eine weitaus
größere Kirche, die Wieskirche. Erbaut,
sowie 1754 fertig gestellt wurde sie von
den Brüdern Zimmermann. Die Architektur,
als auch die Künstlerarbeiten haben eine
recht ungewöhnliche Harmonie und
Perfektion. Deshalb gilt die Wieskirche
heute als Höhepunkt der spezifisch
bayerischen Rokokoarchitektur. seit 1983
steht die Kirche in der Liste der
Welterbestätten der UNESCO. Heute ist
die Kirche eine Touristenattraktion mit
großem Zulauf.
Starnberger See
Der mehr als 20 km lange Starnberger See
ist einer der berühmtesten Seen in
Bayern. Der zwischen Weilheim i. OB und
München liegende See war bereits im 19.
Jahrhundert ein beliebter Aufenthaltsort
bayerischer Herzöge und Könige, die dort
mehrere Schlösser und Villen besaßen.
Später bauten vor allem viele
wohlhabende Münchner hier ihre Villen.
Heute wohnen am Starnbergersee die Leute
mit dem durchschnittlich höchsten
Einkommen der Bundesrepublik.
Gleichzeitig ist der See mit seinen
Badestränden, dem Bootverleih usw. eines
der beliebtesten Touristenziele in
Bayern.
Kloster Wessobrunn
Das Kloster Wessobrunn ist vor allem
bekannt für das in ihm 814 gefundene
Wessobrunner Gebet, eines der ältesten
deutschen Sprachdokumente, welches heute
in München aufbewahrt wird. Äußerst
sehenswert bei der Klosterbesichtigung
sind der Fürstentrakt sowie der
Tassilosaal mit seinem weltberühmten
prachtvollen Stuck.
Wetterstation Hohenpeißenberg
Hohenpeißenbergs Meteorologisches
Observatorium ist die älteste
Bergwetterstation der Welt. 977 über
Normalnull auf dem Hohen Peißenberg
gelegen ist es dem Deutschen
Wetterdienst (DWD) angegliedert,
betreibt Ozonforschung,
Radarmeteorologie und führt
Wetterbeobachtungen durch. Mit der
Wetterwarte auf der Zugspitze ist es die
einzige Globalstation in Deutschland und
weltweit eine von 23 Stück. Das heißt
die Wetterstation ist zuständig für die
Langzeiterfassung und Auswertung
atmosphärischer Daten. Dies hilft
Rückschlüsse auf den Treibhauseffekt,
das Ozonloch und die daraus
resultierende Klimaerwärmung zu ziehen.
Außerdem ist Hohenpeißenbergs Station
die einzige im Mannheimer Messnetz die
seit dem 1. Januar 1781 bis heute nahezu
unterbrechungsfrei meteorologische
Beobachtungen durchgeführt.
Der am 26. Juni 2003 neu eröffnete
Info-Pavillon am Observatorium
Hohenpeißenberg ist ganzjährig täglich
von 8 bis 18 Uhr für interessierte
Besucher geöffnet.
Die Ausstellung wird ständig
aktualisiert und erweitert. Ein Besuch
lohnt sich!
Klosterhof und Wehrgang Schongau
Der Zugang ist zwar nicht leicht zu
finden, jedoch findet man hinter den
dicken Mauern des Klosterhofs einen
beschaulichen Garten.
Am hinteren Teil des Gartens wird den
Opfern beider Weltkriege gedacht. Zu
Ehren der Kriegsgefangenen, die die
russische Haftzeit überlebt haben,
errichtete Sepp Erhart im nördlichen
Teil des Gartens das Votivkreuz.
Die beeindruckendste Attraktion ist
jedoch der begehbare Wehrgang auf der
rechten Seite des Gartens.
Stadtmauer Schongau
Nahezu der gesamte Kern der Altstadt
Schongaus wird von der fast perfekt
erhaltenen Stadtmauer umzäunt. Teilweise
kann man die 1.626 Meter lange
Stadtbefestigung begehen (z.B.
Klosterhof). Die Mauer wurde im 13.
Jahrhundert erbaut.
Von den ehemals 15 Türmen sind nun noch
fünf erhalten geblieben. Außerdem gab es
ursprünglich drei Toranlagen von denen
noch das Frauentor und Maxtor erhalten
sind.
Bibliothekssaal Polling
Im Pollinger Kloster, das 1995 wegen der
besonderen Instandsetzung und Gestaltung
des Kirchenplatzes mit dem „Europa-Nostra-Preis“
ausgezeichnet wurde, befindet sich der
Bibliothekssaal Pollings, der mehr als
100.000 Bände umfasst.
Dieser ist mit einer sehenswerten
Führung zu besichtigen.
Töpfermarkt Diessen
Der Töpfermarkt zieht viele Tausend
Besucher am alljährlichen
Himmelfahrt-Wochenende nach Diessen zum
bestaunen der internationalen Töpfer-
und Keramikkunst. Er erstreckt sich am
Rande des Ammersees und ist bei einem
gemütlichen Spaziergang zu begutachten.
Buchheim Museum Bernried
Das Buchheim Museum liegt direkt am
Starnberger See im Höhenrieder Park
(Nördlich von Bernried), von wo aus man
bei gutem Wetter einen hervorragenden
Blick auf die Alpen genießen kann.
Im Zentrum des Buchheim-Konzepts steht
die berühmte Expressionistensammlung mit
Druckgraphiken, Aquarellen, Zeichnungen
und Gemälden. Es ist aber auch ein
Völkerkundemuseum und beherbergt eine
„Nebensammlung“, welche Kunsthandwerke
aus aller Welt, bayrische Volkskunst
etc. umfasst. Wechselnde Ausstellungen
ergänzen das Programm.
Des Weiteren ist die Architektur dieses
Museum sehenswert. |